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Wann ist der beste Zeitpunkt für Was??

Tipps Rasenpflege

Ein Fußballrasen ist empfindlich und erfordert spezifische Pflege, sowie ein gewisses Know-How – nicht zuletzt, weil der Rasen lebt, trinkt, sich ernährt, atmet, ruht, erkrankt, wächst, sich fortpflanzt und leider auch manchmal abstirbt.

Daher ist erhöhte Wachsamkeit im Bezug auf die Abnutzung und die falsche Behandlung des Platzes erforderlich! Im Laufe einer Saison wird die Qualität durch zahlreiche Spiele nach und nach beeinträchtigt. Die Qualität eines Fußballspieles, hängt natürlich auch von der Qualität des Platzes ab.

Diese Jahresauflistung ist eine Reihe von Aufgaben und Empfehlungen für die Pflege und Regenation von Sportrasenplätzen. 

 

Dezember - Februar

Februar - April

  • Vertikutieren
  • Aerifizieren bei Bedarf
  • Topdressing/Besanden (Sand/Sanierungserde)
  • Start der ersten Düngung (Langzeitdünger Fairy Ground) bei Bedarf Spezialdünger laut Bodenanalyse
  • Kalkung (granulierter, kohlensaurer Kalk von Fairy Ground) bei Bedarf laut PH Bodentest
  • Mäharbeiten 2 mal die Woche (optimal mit Spindelmäher)

April - Juni

  • Düngen (Langzeitdünger Fairy Ground) bei Bedarf Spezialdünger laut Bodenanalyse
  • Pflanzenschutz und chemische Unkrautbekämpfung bei Bedarf
  • Regelmäßige leichte Bodenbearbeitung wie Spiken oder seichtes Aerifizieren
  • Lokale Nachsaat (Saatgut Fairy Ground)
  • Leichtes Topdresing/Besanden
  • Mäharbeiten 3-4 mal die Woche (optimal mit Spindelmäher)

Juni - August/spielfreie Zeit

  • Düngen (Langzeitdünger Fairy Ground) bei Bedarf Spezialdünger laut Bodenanalyse 
  • Kalkung (granulierter, kohlensaurer Kalk von Fairy Ground) bei Bedarf laut PH Bodentest
  • Aerifizieren bei Bedarf
  • Flächige Nachsaat (Saatgut Fairy Ground)
  • Leichtes Topdresing/Besanden nach Aerifizieren
  • Mäharbeiten 3-4 mal die Woche (optimal mit Spindelmäher)

August - Oktober

  • Düngen (Langzeitdünger Fairy Ground) bei Bedarf Spezialdünger laut Bodenanalyse
  • Pflanzenschutz und chemische Unkrautbekämpfung bei Bedarf
  • Regelmäßige leichte Bodenbearbeitung wie Spiken oder seichtes Aerifizieren
  • Lokale Nachsaat (Saatgut Fairy Ground)
  • Leichtes Topdresing/Besanden
  • Mäharbeiten 3-4 mal die Woche (optimal mit Spindelmäher)

Oktober - November

  • Tiefenlockerung Aerifizieren/ShockWave
  • Besanden
  • Flächige Nachsaat (Saatgut Fairy Ground)

 

Für eine optimale Pflege Ihres Rasens, empfehlen wir vorab die FAIRY GROUND BODENANALYSE.

 

Das Mähen:

Das Mähen ist der wichtigste Arbeitsgang beim Unterhalt der Rasenplätze, bei dem nicht nur der Rasen gekürzt wird. Auch im Hinblick auf die folgenden Faktoren hat das Mähen eine wichtige Funktion:

  • die Dichte, die Gleichmäßigkeit und die Ästhetik des grünen Teppichs,
  • die für das Wachstum erforderlichen Reservesubstanzen,
  • die Wurzelbildung,
  • die dünnblättrige Entwicklung,
  • die Resistenz gegen Stress und Krankheiten,
  • die Entwicklung neuer Schösslinge, neuer Wurzeln oder neuer Rhizome,
  • die Reduzierung von Lücken und unerwünschten Pflanzen.

Schnitthäufigkeit und –qualität wirken sich positiv auf die Rasendichte aus, wodurch der Rasen resistenter gegen Tritte und Ausrisse wird.

Tipps zum Thema Mähen: 

  • Messer und Gegenmesser gut schleifen (der Schnitt muss glatt sein, ohne zu zerfasern).
  • Niemals auf durchnässtem oder gefrorenem Boden mähen.
  • Auf feuchtem Boden sollte nicht gemäht werden.
  • Bei Tauwasser eine Schnur über den gesamten Rasen ziehen.
  • Sich vergewissern, dass sich keine Fremdkörper (Kies, Metall, Trainingsmaterial usw.) auf dem Rasen befinden.
  • Den Allgemeinzustand des Mähmaterials überprüfen(Ölstand,Kraftstoffusw.).
  • Den Rasenmäher niemals auf der Spielfläche auftanken.
  • Nie mehr als 1/3 der Gesamthöhe schneiden.
  • Reinigen Sie den Rasenmäher, vor allem die Spindel sorgfältig und machen Sie dies außerhalb des Spielfeldes. Spritzen Sie ihn nur mit Wasser ab (keinen Hochdruckreiniger verwenden - es besteht die Gefahr, dass die Dichtungen und Radlager beschädigt werden), um die Verbreitung von Krankheiten und einjährigem Rispengras zu vermeiden

 

 

Düngen:

Je nach Jahreszeit, Boden und Nutzung des Rasens ist der Nährstoffbedarf der Pflanzen unterschiedlich. Der Bedarf wird vor der Düngung bestimmt und den Pflanzen dann zugeführt, um ihre Qualität zu erhalten oder sogar zu verbessern: Dichte, Trittfestigkeit, Beständigkeit gegen Unkraut und Stress unterschiedlicher Art (Wasserknappheit, Krankheit, Kälte, usw.).

Unter Berücksichtigung dieser Parameter wird ein Düngeplan (oder individuelles Düngungsprogramm nach einer Bodenanalyse) erstellt, um die folgenden Elemente zu bestimmen:

  • Art des zugeführten Düngers (mineralisch, organisch, usw.),
  • seine Zusammensetzung (Nährstoffgehalt),
  • die hinzuzufügende Menge,
  • den Zeitpunkt der Zufuhr.

Der Rasen besteht aus Lebewesen. Das Gras hat einen Nährmittelbedarf, der im Hinblick auf Wachstum und Entwicklung abgedeckt werden muss. Das Gras nimmt die benötigten Nährstoffe aus dem Boden. Eine zum richtigen Zeitpunkt zugeführte und sowohl qualitativ als auch quantitativ perfekt auf die Situation angepasste Düngung ermöglicht eine Kompensierung dieser Entnahme. Die Düngung ist entscheidend für das Funktionieren des Stoffwechsels und die Bildung des Pflanzengewebes. Sie ist umso wichtiger, je mehr der Rasen genutzt wird.

Jeder Nährstoff erfüllt verschiedene metabolische Funktionen.

STICKSTOFF (N) ist wichtig für:

  • die Bildung von Proteinen,
  • den Zellaufbau,
  • das stetige Pflanzenwachstum,
  • die Verbesserung der Regenerationskraft des Rasens.

PHOSPHOR (P2O5) verbessert:

  • das Wurzelwachstum,
  • den Energiehaushalt,
  • die Bildung von Enzymen.

MAGNESIUM (MgO), SCHWEFEL (S), KALZIUM (Ca) und SPURENELEMENTE (Fe, Cu, Mo, Zn, usw. ) fördern im Allgemeinen:

  • die Bildung von Chlorophyll,
  • die Sonnenenergieaufnahme,
  • die Sauerstoffproduktion,
  • die Nährstoffaufnahme,
  • die Atmung.

KALIUM (K2O) fördert:

  • die Robustheit des pflanzlichen Gewebes,
  • die Stressresistenz (Wasserknappheit, Krankheiten, Kälte),
  • die Bildung von Reserven, die unter anderem im Winter genutzt werden,
  • die Verbesserung des Stoffwechsels,
  • die Wasserwirtschaft.

Um einen Rasen gut zu düngen, muss man:

  • den Nährstoffbedarf bestimmen, unter anderem in Funktion der Häufigkeit der Rasennutzung,
  • den Bodenbestand und die Bodenart berücksichtigen,
  • auf ein gutes Gleichgewicht zwischen den Nährstoffen achten,
  • planen, wann und wie oft gestreut wird, und die entsprechenden Termine festlegen,
  • die Art des Düngemittels unter Berücksichtigung des Anwendungszeitraums und der verfügbaren Mittel auswählen (Wirkungsdauer),
  • besonders sorgfältig beim Ausstreuen sein (Streuwagen nie am Platz nachfüllen).

 

 

Aerifizieren:

Intensiver Spielbetrieb, der Einsatz von Pflegegeräten, natürliche Verdichtung, künstliche Bewässerung und Niederschläge führen zu Bodenverdichtungen, die sich in der Regel in den ersten 6-7 cm befinden. Manchmal kann die Verdichtung auch bis zu 20 cm tief sein. Beim Aerifizieren werden diese ungünstigen Bodenentwicklungen ausgeglichen.Dieser Vorgang bearbeitet die oberflächliche und mittlere Bodenschicht, in denen sich 80 % der Wurzeln befinden.

Eine Bodenverdichtung:

  • verringert die Wasser- und Luftdurchlässigkeit der Narbe,
  • verhindert das tiefe Wurzelwachstum,
  • vermindert die Reißfestigkeit (zu flache Wurzeln),
  • behindert Düngemittel und Nährstoffe auf ihrem Weg zur Wurzel,
  • verzögert die Wasserabgabe durch Versickerung

Vorteile einer Aerifizierung:

  • eine Verbesserung der Rasendichte,
  • eine größere Flexibilität und eine bessere Elastizität der Pflanzendecke,
  • Wasser aus Niederschlägen versickert schneller,
  • eine höhere Nährstoffverfügbarkeit,
  • eine bessere Resistenz gegen Krankheiten,
  • eine schönere Ästhetik

Aerifizieren hat viele Vorteile für die Pflanzen und den Boden. Die Belüftung bekämpft die zahlreichen, durch die Verdichtung verursachten Probleme. Sie bringt Dichte und Flexibilität für die Oberflächen und ein besseres Wurzelwachstum in den tieferen Schichten. Die Spielbedingungen werden verbessert, und überschüssiges Wasser kann schneller ablaufen.

 

 

Besanden:

Dem Boden wird gleichmäßig eine bestimmte Menge Sand zugeführt, um die Textur und die Struktur zu verbessern. Regelmäßiges Besanden ermöglicht:

  • das Ausbessern der Bodentextur (im Idealfall sollten 75 % der physischen Elemente des Bodens aus Sand bestehen),
  • das Schützen des Wurzelhalses gegen Schädigung durch Betreten und Zerdrücken,
  • das Beschränken der Entwicklung von Krankheiten und Fäulnis, da durch den Sand ein schnelleres Aufsaugen nach starkem Regen ermöglicht wir,
  • das Ausgleichen von Unregelmäßigkeiten der Planimetrie: Sand ist ideal, um Verformungen zu auszugleichen - sofern sie weniger als 2 cm tief sind. Wenn die Verformung tiefer ist, sollte man eine Sanierungserde mit 20 % Edaphos verwenden
  • die Bekämpfung von Filz,
  • die Verbesserung der Porosität, der Durchlässigkeit und der Entwässerung der Spielfläche: Bei starkem Regen verhindert das schnelle „Aufsaugen“ die Entstehung von Schlamm an der Oberfläche. Dieser wird aus Ton und Lehmpartikeln gebildet, die an die Oberfläche steigen, wenn ein zu nasser Boden bespielt oder durch Maschinen befahren wird. Nicht vergessen: Ein Rasen verträgt einen Wassermangel besser als einen Wasserüberschuss,
  • die Bekämpfung der Verdichtung: grobe und eckige Elemente, wie Sand, erhalten die Bodenporosität und verbessern damit den Widerstand gegen die Verdichtung.

Der Boden, der eine entscheidende Rolle für die Qualität des Rasens spielt, verfügt nicht immer über die erforderlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften (dies kann durch Analysen geprüft werden), außerdem können diese Eigenschaften durch die Verdichtung aufgrund einer intensiven Nutzung des Rasens verändert werden.

Besanden kann diese Nachteile kompensieren. Es verbessert die Struktur und Textur des Bodens in den ersten Zentimetern, in denen sich 80% der Wurzeln entwickeln.

 

 

 

An-, Nach- und Unterhaltssaat:

Hinzufügen von Saatgut, um die im Rasen entstandenen Lücken zu füllen. Man unterscheidet zwischen:

  • der Ansaat, die darin besteht, den gesamten Boden zu bearbeiten und eine kahle Fläche zu besäen,
  • der Nachsaat, die in der Regel während der Saisonpause durchgeführt wird und bei der fast die gesamte Spielfläche nachgesät wird, um beschädigte Flächen zu reparieren und dem Rasen ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben,
  • der Unterhaltssaat, deren Ziel es ist, die Dichte der Grasnarbe zu erhalten und schnell Kahlstellen, die unter anderem vor dem Tor oder in der Spielachse entstehen, zu füllen, bevor diese Bereiche vollständig beschädigt oder mit befallen sind.

Regelmäßige Nach-und Unterhaltssaaten sind daher unerlässlich, um die Qualität des Sportrasens zu garantieren.

Dazu empfehler wir Fairy Ground Premium Sportrasen.

 

 

Unkrautbekämfung:

Unerwünschte Pflanzen (Unkraut):

  • konkurrieren mit dem Rasen um Wasser, Nährstoffe und Licht,
  • sind unansehnlich,
  • führen zu unebenen Spielflächen,
  • beschädigen die Rasenfläche aufgrund ihrer geringen Reiß-und Trittfestigkeit.

Es ist wichtig, das Entstehen von Unkraut von vornherein durch bewährte Verfahren, zu verhindern. Insbesondere vor dem Nachsäen im Frühjahr und im Herbst sollte man eine Unkrautvernichtung durchführen. Die beste Methode ist der integrierte Pflanzenschutz.

Die chemische Unkrautbekämpfung erfolgt stellenweise mit einer Rückenspritze und flächendeckend mit einem Spritzbalken ausgestattetem Traktor. 

Die bekanntesten Unkrautarten sind Wegerich, Klee, Ehrenpreis, Knöterich und Löwenzahn. Diese Arten, die im Rasen aufgrund ihrer breiteren Blätter leicht von Gras zu unterscheiden sind, sind durch chemische Unkrautbekämpfung wie Loredo Quattro relativ leicht zu zerstören.

Im Sommer, vorallem bei Tropischen Nächten finden Sie eventuell vermehrt Hirse ihn Ihrem Rasen, Hirse bekämpfen Sie am besten mit Hirsefrei.

So manches Unkraut kann als WEGWEISER dienen. Wenn sich Wegerich bildet, ist das ein Zeichen für eine Bodenverdichtung, Klee ist oft ein Zeichen für Düngermangel (insbesondere Stickstoff).

INFO: Sämtliche hier erwähnten Unkrautspritzmittel sind ausschließlich für den Verkauf in Österreich bestimmt.

 

 

 

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